Australisches Outback – großes Abenteuer oder gefährliches Unterfangen?

Fast drei Wochen lang ist ein deutscher Backpacker im australischen Outback herum geirrt und sich dabei unter anderem von Fliegen ernährt. Klar, die enthalten ja auch schön viel Eiweiß. Natürlich blieb sein Verschwinden nicht unbemerkt und eine aufwändige Suchaktion brachte schließlich den erhofften Erfolg.

Queensland Outback, (c) Wittylama bei Wikimedia
Queensland Outback, (c) Wittylama bei Wikimedia

Ein Autofahrer sammelte den 26-Jährige an einer einsamen Straße bei Cooper Creek in Queensland ein. Bei einer Überschwemmungen wurde dem Abenteurer der Weg zurück in die Zivilisation abgeschnitten. Gott sei dank hat sich der Deutsche bei den Rettungshelfern und freiwilligen Suchenden entschuldigt. Allerdings hatte er die Gefahr nicht wirklich im Blick, weil er seine Lage gar nicht so gefährlich fand und einfach weiterwandern wollte. Trotzdem versprach er, künftig in der Nähe der Straße zu bleiben.

Diese Meldung ist nur wenige Stunden alt und lässt mich den Kopf schütteln. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie einer meiner australischen Freunde meinte, dass ihnen die asiatischen Touristen immer in Australien wegsterben, weil sie die Warnschilder nicht lesen können oder sich nicht der Gefahr bewusst sind, in der sie sich befinden. Nun auch noch die Deutschen! Beim Schwatzen am Bondi Beach meinte eine Backpackerin aus Amerika, dass sie so gerne Bondi Beach Rescue (die australische Form von Baywatch) ansieht und sich wundert, dass auffällig viele Asiaten aber auch Deutsche Touristen die „Dummen“ sind, die ertrinken bzw. von Bondi Beach Rescue gerettet werden müssen.

 


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