Das letzte Abenteuer – Sydney

Nachdem ich mich in Bendigo erholt hab und wieder flugtauglich war, bin ich am Samstag, den 13. Juli mit TigerAir für nur 78 AUD (für Hin- und Rückflug) nach Sydney geflogen. Der Flug dauerte nur etwa 1 Stunde und war in Ordnung. In Sydney wurde ich wieder von einem Shuttle Service aufgepickt und schon ging es in die City. Mein Hostel war wieder das Base Backpackers Hostel (mit dem ich ja schon in Airlie Beach gute Erfahrungen gemacht hatte). Das Hostel war so richtig im City Center von Sydney und somit super gelegen.

Mein Standpunkt im Zentrum von Sydney
Mein Standpunkt im Zentrum von Sydney

Sowohl das Opern Haus als auch die beiden Szene Viertel „The Rocks“ und Darling Harbour waren nur einen kleinen Fußmarsch entfernt. Allerdings kam ich relativ spät in der Millionenmetropole Sydney an. Mein Zimmer war ein 8-Bett-Mädchenschlafsaal und da ich niemanden wecken wollte, hab ich zunächst mein komplettes Zeug in den Schlafsaal gebracht und bin mit meinem Geld auf Nahrungssuche gegangen (um halb 1 Uhr nachts). Allerdings ist das in einer der schönsten Städte der Welt kein Problem. Mit einem Wrap von Subway und einem Choclate Cookie schlenderte ich etwas herum und bewunderte das Nachtleben Sydneys. Da es Samstagabend war, liefen viel Partywütige durch die Nacht und erweckten die Stadt schön langsam zum Leben.

Am nächsten Tag machte ich mich mit den weiteren Bewohnern des Zimmers bekannt. Neben zwei Mädchen aus Schottland war noch eine Niederländerin (Astrid) in meinem Zimmer. Mit Astrid verstand ich mich von Anfang an prima und unterhielt mich mit ihr über die geplanten, nächsten Tage. Sie hatte noch einen Trip zu den Blue Mountains vor sich und ich beschloss an der kostenlosen „The Rocks“ Führung vom Hostel mitzumachen. Also erkundete ich mit einer ziemlich schrillen (englischen) Führerin das Szene Viertel, in dem genau an diesem Tag ein Markt war. Wo es jede Menge Handwerk und Kunst zu kaufen gab.

Corn Dog...mmmmhhh
Corn Dog…mmmmhhh

Ich versuchte für jedes Mitglied meiner Familie etwas zu finden, da der Markt die kommunalen Künstler unterstütz und ich das Konzept sehr gut finde. Außerdem waren wirklich wunderschöne Sachen zum Kauf. Für Mama gab es ein echt ledernes Etui für ihre Malstifte, für Papa Fudge für meinen Bruder Gummibärchen und für meine Schwester einen Lippen Balm in einer Muschel. Nach der Tour schlenderte ich weiter in die Richtung in die ich das Opern Haus und die Harbour Bridge vermutete. Nach dem ich eine selbst gepresste Limonade und einen Corn Dog in der Hand hatte, war ich zunächst auf meinen Snack konzentriert, so dass ich die beiden Sights beinahe übersehen hätte.

Einer der ältesten Pubs Sydneys
Einer der ältesten Pubs Sydneys

Aber natürlich war die Freude groß, als ich realisierte wo ich war. An einem der typischsten Wahrzeichen Australiens. Ich freute mich und genoss die Sonnenstrahlen und die leichte Brise, die vom Wasser aus wehte. Langsam schlenderte ich zurück zum Hotel, da der Abend nahte. Ich watschelte so vor mich hin und genoss die vielen Eindrücke im Viertel The Rocks. Ein schönes Fleckchen Erde, das nur so vor Geschichte strotzt. Einer der ältesten Pubs ist in dem Viertel gelegen und als ich vorbei kam, war der Pub voller Gesang und Gelächter. Die Tür und Fenster waren geöffnet und die Leute auf der Straße blieben stehen und lauschten der Musik.

Etwas weiter konnte ich nicht weiter den Bürgersteig entlanglaufen, da er von einem großen Menschenauflauf bevölkert wurde. Viele der Menschen waren Inder und die Frauen trugen farbenfrohe und edle Saris. Eine indische Hochzeit blockierte eine belebte Kreuzung und somit den Straßenverkehr Sydneys zur Rush Hour. Ich fand es klasse.


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