Whitsundays – Teil1

Am Samstag in der Früh ging’s auf an den Hafen. Ich war etwas zu spät, da ich (geografische Wuidsau) in die falsche Richtung gelaufen bin. Am Hafen angekommen musste ich mich erst einmal bis zu meinem Schiff, der Waltzing Matilda, durchfragen.

Mit mir auf dem Schiff waren unter anderem Valeria aus Südtirol, Alina aus Köln, Sören aus Dänemark und Marie aus Norwegen. Die vier kannten sich bereits und ich war sozusagen das fünfte Rad an Wagen – dachte ich zumindest zunächst.

Mit an Bord waren unter anderem noch Rob, der Skipper und Sam. Außerdem hat sich noch eine Backpackerin dazugesellt, die umsonst mitfahren durfte, aber dafür mit anpacken musste.

Der Blick vom Aussichtspunkt
Der Blick vom Aussichtspunkt

Nach dem Ablegen ging’s erst einmal 3 Stunden in den Süden. Teilweise hat uns der Wind vorwärts gebracht und manchmal die Maschinen. Die erste Möglichkeit und gegenseitig zu beschnuppern. Sören war der erste, mit dem ich Freundschaft geschlossen hab. Nach und nach lernte ich auch die anderen drei Mädls näher kennen. Nach einem köstlichen Lunch ging’s wieder an Deck, wo wir uns alle schön knackig Braun rösten ließen.

 

Etwas später erreichten wir den legendären Whitehaven Beach. Zunächst haben wir den Aussichtspunkt erklommen. Das war ungefähr ein 10 Minuten Walk (dauerte allerdings etwas länger, da Alina aus Köln die Kuss-Krankheit hatte). Nachdem wir jede Menge Touri-Fotos geschossen hatten, ging es runter zum eigentlichen Strand. Es war atemberaubend!!! Der Sand fühlte sich wie Mehl an. Wir tobten also im angenehm warmen Wasser herum und hatten eine großartige Zeit.

Der Whithaven Beach
Der Whithaven Beach

Nachdem Vergnügen folgt der „Ernst“ des Lebens. Wir mussten eine Bucht finden, wo wir über Nacht anlegen konnten. Zwischendrin übernahm ich einmal das Steuer.

 

Nachdem Anlegen in einer windgeschützten Bucht hatte jeder eine 90 sekündige Dusche und danach gab es lecker BBQ (Grillfleisch). Nachdem unsere Bäuche bis zum Bersten gefüllt waren, genossen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang. Ein wahres Highlight wurde allerdings erst sichtbar, als die Sonne bereits untergegangen ist. Wir hatten eine klare Nacht und die Sterbe waren zum Anfassen nahe. Die ganze Milchstraße hat sich gezeigt. Wir holten alle unsere Decken hoch an Deck und quatschten, Sören klimperte etwas auf der Gitarre und etwas später waren alle still und genossen den Blick in die Sterne.


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