3 Tage Cairns

Meine Tage in Cairns sind so schnell vorbei wie sie gekommen sind. Ich bin gleich am Dienstag in der Früh in das hoteleigene Reisebüro gestiefelt und hab mit Katie (dem Girlie hinter dem Tresen) meine komplette nächste Woche gestaltet und dabei fast 600 Euro ausgegeben (ja Mama, das ist normal).

20130626-202850.jpgZunächst ging’s jedoch am Dienstag Nachmittag mit dem Linienbus von Cairns eine Stunde nördlich (immer noch Cairns) an den Trinity Beach. Ein herrliches Fleckchen Erde, dass ich fast für mich alleine hatte. An der mäßig belebten Promenade hab ich mir ein Mittagessen der Extraklasse geleistet: Fish’n’Chips für rund 10 Dollar. Die Portion war riesig und der Fisch muss am Abend davor noch im Ozean rumgehüpft sein, so frisch wie der war.

Am Mittwoch folgte ein Highlight! Schnorcheln im Great Barrier Reef! Frühmorgens um 8 ging’s los. Mit Ricarda (einer Deutschen aus meinem Zimmer) und Kate (einer Australierin aus unserem Hotel) schlenderte ich den Weg runter zum Hafen, wo schon ein riesiges Schiff auf uns wartete. Nach einer 1,5 Stunden, ziemlich schaukeligen Fahrt, waren wir auf dem offenen Ozean und konnten unter unseren Füßen das Great Barrier Reef erahnen.
Gleich bei unserer Ankunft das erste Highlight: Ein Wal! Er war rieeeesig und es war unbeschreiblich schön, wie sich das mächtige Tier durchs glasklare Wasser bewegt hat.

Sogleich ging es für den ersten Schnorchelgang in unsere Wetsuits (Gott, wie ich die Dinger hasse!). Allerdings hat der erste Blick unter Wasser sämtliche Strapazen der letzten Tage weggefegt!

20130628-085447.jpgIch hab mir keine Unterwasserkamera ausgeliehen, weil ich das nur für mich machen und den Ausflug genießen wollte (ohne ständig so ein Ding am Armgelenk baumeln zu haben). Bekomm aber von Kate ein paar Fotos geschickt.

Ein paar haben auch während dem Schnorcheln den Wal gesehen – ich nicht. Ich war auch ehrlich gesagt froh, weil mitten im Ozean kommt man sich schon wie ein Eindringling vor, der stört. Neben zwei Stachelrochen hab ich auch Nemo gefunden (samt Familie) sowie eine Seacucumber gestreichelt (ich weiß gerade gar nicht, wie man die übersetzt).

20130628-085437.jpgAm Donnerstag hab ich mich vormittags um meinen Trip an den Ayers Rock gekümmert und nachmittags hab ich mich noch einmal eine Stunde (das hört sich viel an, ist es aber gar nicht. Man ist immer noch in der selben Stadt und es kommt einem gar nicht so lange vor, weil es immer etwas zu gucken gibt) in den öffentlichen Bus gesetzt und bin etwas nördlicher gefahren als am Dienstag. Mein Ziel war Palm Cove. Ein verschlafenes, kleines Örtchen mit einem wunderschönen Strand.

 

 


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